Runtasia Infokanal: 10 Gründe, wieso du einen 10er laufen sollst

Sonntag, 7. August 2016

10 Gründe, wieso du einen 10er laufen sollst

Es gibt so viele unterschiedliche Distanzen, die ein Läufer bei einem Wettkampf laufen kann. Doch der 10km-Lauf ist etwas ganz Besonderes. Jeder Läufer sollte mehrmals pro Saison an einem 10km-Wettkampf teilnehmen und Spaß daran haben. Aus vielen Gründen:





  1. 10km-Zeit ist deine PS-Angabe
    Auch wenn du einen Läufer noch nicht kennst, sobald du dessen 10km-Zeit erfährst, weißt du auch, wie gut er ist. 10km ist eine sehr gut vergleichbare Distanz, für die man aber auch gut trainieren muss.
  2. beste Unterdistanz für Halbmarathon
    In der Vorbereitung auf einen Halbmarathon ist ein 10km-Lauf der beste Test, um deine Form zu überprüfen. Du kannst sehr viel Wettkampferfahrung sammeln, ohne dich wirklich zu überfordern.
  3. gibt ungefähre Abschätzung für das (Halb)Marathontempo
    Denn ein 10km-Lauf aus dem Training heraus kann eine sehr gute Abschätzung für deine mögliche Halbmarathonzeit sein. Es ist also nicht nur eine Formüberprüfung unter Wettkampfbedingungen, sondern auch eine realistische Abschätzung (natürlich besser als jeder Laktattest!!!) des Halbmarathontempos.
  4. tut nicht so weh wie ein 5km-Lauf
    Wer schon einmal einen Wettkampf über 5km voll gelaufen ist, der weiß, wie anstrengend diese Distanz eigentlich ist: der 5er tut weh und das von Beginn an! Der 10km-Lauf ist jedoch viel angenehmer. Der Wettkampf ist eigentlich schon vorüber, wenn es ernst wird. Ich nenne das Tempo sogar „angenehm schnell“, wobei es zum Schluss natürlich auch ans Eingemachte geht und natürlich auch gehen soll!
  5. tut danach nicht weh
    Die Regenerationszeit ist nach einem 10km-Wettkampf deutlich kürzer als nach einem (Halb)Marathon. Der 10km-Wettkampf ist also angenehm schnell zu laufen und gibt sehr viele Informationen über dein bisheriges Training. Er ist aber auch insgesamt weniger belastend auf den Bewegungsapparat. Wenn du einen 10km-Lauf in dein Training einbaust, kannst du in den nächsten Tagen quasi ganz normal dein Training fortführen.
  6. mehrere Versuche in kurzer Zeit
    Da die Belastung relativ gering ist, kannst du auch mehrere Wettkämpfe in kurzer Zeit einplanen und laufen. Wenn’s einmal danebengegangen ist, dann hast du bald wieder eine Gelegenheit, den nächsten Wettkampf zu laufen. Systematisch kannst du gerne jeden Monat einmal einen Wettkampf über 10km einplanen.
  7. beinahe jede Woche eine Veranstaltung
    Schau dich einmal etwas in deiner Umgebung um. Beinahe jede Woche findest du in deiner unmittelbaren Gegend einen Volkslauf mit 10km. Auch für den Veranstalter ist ein 10km-Lauf sehr dankbar, weil viele ja einen „echten 10er“ laufen wollen und keine 11,2km oder Ähnliches. Ein kleiner Tipp am Rande: viele solche Volksläufe sind (bewusst) etwas kürzer vermessen. Bleib mit deiner persönlichen Bestzeit ehrlich und nimm nicht gleich den Lauf, der 300 Meter zu kurz war!
  8. keine Ausreden, dass er zu kurz sei
    Manche Läufer weigern sich einfach, kurze Distanzen zu laufen und starten nur an (Halb)Marathons. Und für 5km ziehen sie sich nicht einmal die Laufschuhe an, geschweige denn, sie würden einen Wettkampf über 5km laufen. Einen 10er kann und soll jeder Läufer regelmäßig laufen – das gilt natürlich auch für Ultraläufer!
  9. anstelle der intensiven Pflichteinheit
    Tust du dir bei intensiven Einheiten denn nicht auch schwerer alleine als mit anderen gemeinsam? Und unter Wettkampfbedingungen bist nur zusätzlich noch einmal mehr motiviert und gehst weiter an deine Grenzen. Den 10km-Lauf kannst du anstelle eines Intervalltrainings (zwar nicht ersetzten, aber ab und zu auch) einplanen.
  10. macht dich schneller
    Und das ist nur ein Nebeneffekt: wenn du auf einen 10km-Lauf trainierst, wirst du quasi automatisch auch für den (Halb)Marathon schneller. Alles zwar zu seiner Zeit, doch ein gezieltes 10km-Training ist eine gute Voraussetzung für einen Marathon. Das Training ist jedoch weitaus anspruchsvoller, aber auch interessanter: Keine allzu langen Läufe, kurze und knackige Trainingseinheiten, aber auch ab und zu einmal an die Grenzen gehen. 

Zu wenige Gründe, jetzt mit einem 10km-Lauf zu starten? Ab nächster Woche bekommst du noch weitere Anregungen, wieso du auf einen Halbmarathon oder sogar auf einen Marathon trainieren sollst. Es gibt nämlich keine Gründe, die für einen Läufer dagegen sprechen. Motivation pur! Möchtest du die nächsten Berichte gleich per Mail zugesandt bekommen, dann trage dich doch gleich in meine Mailingliste ein!





  
Tipp der Woche:
Zugegeben ein wirklich guter Überblick, um ins Laufen zu komen und die ersten Wettkämpfe erfolgreich zu bestreiten - Das Runtasic Laufbuch

Kommentare :

  1. Und ob der 10er eine ordentliche Herausforderung darstellt! Kämpfe mich schon seit 2 Jahren mit einer sub42er Zeit ab. Ich komme zwar immer näher, aber sie ist noch immer nicht gefallen. Die Herausforderung bleibt jedenfalls angenommen ;-)

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  2. Ich finde einen 15 km Lauf besser, da man 10 km Läufe ja sowieso oft als normale Trainingseinheit läuft. Allerdings werden 15 km Läufe selten angeboten. Warum eigentlich?

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    1. Nun, einen 10er im Training laufen sowieso die meisten regelmäßig - einen Wettkampf jedoch nicht! Ich denke, du hast da was überlesen und meinst nicht, das jeder 10er ein Wettkampf sein soll/muss?!
      Und 15km sind deshalb so selten, weil es keine offizielle Distanz ist - wenn du aktuell die Olympischen Spiele verfolgst, wirst du nur die klassischen Distanzen finden. So läuft es eben auch bei uns Normalos!

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  3. Ob das ein echter 10er ist oder nicht, spielt doch überhaupt keine Rolle. Viel wichtiger ist es das die Streckenangabe genau ist. Ich finde es sogar wichtig, dass die auf 10m genau angegeben werden. Denn ist ein 10er eigentlich 9,7km und man weiß es nicht, erfreut man sich auf einer nichtvorhandenen Leistungssteigerung.

    Ein 10er tut auch weh und verlangt eine Regeneration von knapp einer Woche, das ist serwohl ein eingriff ins training. 5km hingegen sind zwar mental härter zu laufen, aber können wirklich oft gelaufen werden und mit 2-3 Tagen Regeneratin sind die auch besser verkraftbar und erfordern nur geringe Änderung des Trainings.

    Die Außsage kraft ist zwar nicht so gut wie bei einen 10er aber wenn man beide läuft geben sie auch noch Auskunft über das Training

    15km Laufe gibt es sehr selten, doch es gibt 14km Läufe und 1h Läufe(selten bei 3,6,12,24h Läufen) , aber ja man muss suchen.

    Warum es die nicht so oft gibt liegt ersteres an der Leichtathletik, weil hier die LD-Läufen 3(Halle),5,10 und M angeboten werden. Der HM ist eine Modeerscheinung der Straßenläufe.
    Und zweiteres weil der Unterschied zu HM oder 10er sehr gering ist, vielleicht 5sec/km oder so.

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    1. Es macht einen großen Unterschied, ob du bei einem 10er 300m weniger laufen musst oder nicht! Da kann/darf sich kein Läufer über die Leistungssteigerung freuen - weil eben nicht vorhanden! Das käme aufs Gleiche, wenn man abgekürzt hätte und sich dann freut, dass man einen Minute schneller gelaufen ist - NEIN!

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    2. Du hast mich falsch versanden, wenn ich weiß das es ein 9,7km oder 10,3km Lauf ist spielt das für mich kaum eine Rolle denn die Pace ist fast gleich. Somit kann ich sehr gut auf mein Leistungsniveau schließen.

      Aber es gibt viele 10er wo 10km drauf steht, aber es dann bloß fast 10km oder bisschen mehr als 10km sind, weil es eben ein Rundkurs ist und es sich nur so ausgeht. Und dies ist dann meist schwer zu identifizieren, eine GPS Uhr ist zu ungenau, einzige Möglichkeit ist der Vergleich mit bekannten, was leider auch nicht die genauese Methode ist

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    3. Verstanden!!! Genau so ist es: dass ein Lauf länger oder kürzer ist, das weiß man ja nicht immer! Auch auf die GPS-Angabe ist nicht immer Verlass. :-)

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