Runtasia Infokanal: Wenn Hunde das Laufen schwer machen

Sonntag, 2. November 2014

Wenn Hunde das Laufen schwer machen

Wer kennt das nicht: gemütlich läuft man vor sich dahin und plötzlich springt ein bellender Hund in den Weg! Davonlaufen? Ausweichen? Hinlegen? PANIK! Was kann man tun, wenn der Hund nicht mehr der "beste Freund des Menschen" ist?

Ich persönlich habe leider keinen eigenen Hund, bin aber total in sie vernarrt. Meine Frau muss mich ständig bremsen, wenn ich einen Vierbeiner sehe, denn auch „Walter will nur spielen“.

Und genau solche Aussagen sind auch von den Hundebesitzern zu hören: „er tut ja eh nichts“, „er will ja nur spielen“ oder „Sie brauchen keine Angst haben“. In Wirklichkeit weiß ich persönlich aber nicht, dass er nichts tut, er läuft auf mich zu und bellt! Ich möchte mit dem Hund auch nicht spielen, ich möchte ungestört weiterlaufen! Angst kann man nicht verbergen, wenn man von einem bellenden Hund erschreckt wird -  und Angst ist das größte Problem beim Problem mit dem Hund!

Vielen Hundebesitzern ist es oft gar nicht bewusst, wie sehr die Läufer von ihren Hunden Angst haben. Die Hundebesitzer kennen (oder glauben, es zu wissen) schließlich das Verhalten ihres Lieblings, was ein Fremder natürlich nicht wissen kann. Auch vielen Läufern fehlt die Erfahrung mit dem Umgang von Hunden und sie haben vielleicht deshalb auch mehr Angst.

Die große Gefahr ist jedoch nicht, dass man von Hunden gebissen werden könnte. Ich kenne zwar keine offiziellen Zahlen, doch in meinem läuferischen Bekanntenkreis (der relativ groß ist!) gibt es nur sehr sehr wenige, die beim Laufen tatsächlich von einem Hund gebissen wurden. Einige hingegen wurden von Hunden überrascht und sind gestürzt oder haben sich den Knöchel verstaucht. Auch einige Fälle sind mir bekannt, die sich sogar ein Bein gebrochen haben, als sie von mehreren spielenden Hunden gerammt wurden. Gerade wenn eine Gruppe von Hunden herumtollt, kann ein Läufer schon mal übersehen werden.

Eines ist jedenfalls klar: Hund und Läufer ergeben ein großes Konfliktpotenzial!
Dabei können die Läufer eigentlich gar nichts dafür – sie sind die Opfer! Denn gerade ein Läufer ist für einen Hund eine willkommene Beute: er ist schnell und hat flotte Waden. Oft versucht er dann auch noch, dem Hund davonzulaufen, was als eine interessante Herausforderung angenommen wird!

Aber nicht nur Läufer sind davon betroffen, sondern auch alle anderen Passanten. Deshalb versucht unsere Gesellschaft auch, das Leben mit allen Beteiligten zu regeln. Auch wenn in Wien eigentlich „die Maulkorb- oder Leinenpflicht an öffentlichen Orten gesetzlich vorgeschrieben“ ist (Wiener Tierhaltegesetz, §5, Absatz 1 bis 4), halten sich viele nicht daran und so kommt es leicht zu Konflikten zwischen Läufer und Hund(ehalter). Ganz einfach könnte man einen Großteil der Konflikte dadurch vermeiden, wenn diese wenigen Regeln eingehalten werden. Denn ein Hund an der Leine wirkt harmloser wie ein frei herumlaufender.

Was Läufern empfohlen wird:

  • keine hektischen Bewegungen
  • Blickkontakt mit dem Hund meiden
  • normal weiterlaufen
  • nicht beschleunigen
  • nicht zurufen oder Angst zeigen
  • Ruhe bewahren 

 …einfach gesagt! Diese allgemeinen Tipps werden immer wieder den ängstlichen Läufern empfohlen, doch nützen tun sie niemanden etwas! Wenn jemand Angst vor freilaufenden Hunden hat, dann hat er Angst und kann es nicht verbergen. Gerade diese Läufer sind potenzielle Opfer.

Was du wirklich machen kannst:

  • suche dir zum Laufen Parks, in denen keine Hunde erlaubt sind
  • mach natürlich einen großen Bogen um Hundezonen
  • lerne Hunde besser kennen und suche dir Freunde mit Vierbeinern oder besser noch
  • lege dir selbst einen Hund zu – nicht nur zum Abbau der generellen Angst vor Hunden! Ein Hund kann ein toller Laufpartner und Motivator bei jedem Wetter sein ;-) 

Meine Großmutter hat mir auch immer wieder eine Strategie im Umgang mit Hunden eingetrichtert: „Hinlegen und warten bis Hilfe kommt – wenn keine Hilfe kommt, viel Glück“.

Welche Strategie hast du, um dich vor freilaufenden Hunden zu schützen, auch wenn sie „eh nur spielen wollen“?

Kommentare :

  1. Lieber Walter,
    du hast das Problem - wie so oft - gut beschrieben, wobei dieses ja vorwiegend am anderen Ende der Leine liegt. Die Hunde können nicht wirklich etwas dafür!

    In meiner Familie gibt es genug Hundebesitzer (meine Töchter z.B.) und ich war selbst einer. Wir haben es immer so gehalten, dass wir entgegen kommenden stets signalisieren, dass wir die Situation im Griff haben. Das bedeutet, der Hund bleibt in dem Moment "bei Fuß", sitzt, oder wird gehalten. Anders gehts nicht.

    Ich selbst habe das ja in meinem - zwischenzeitlich geänderten Blog - wie folgt beschrieben:
    http://www.reinhardhuber.net/2013/12/tut-nix.html

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    1. Wenn das nur alle Hundebesitzer von sich und ihren Hunden behaupten können - ich denke, bei dir und deinem Hund könnte man beruhigt vorbeilaufen! :-)

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  2. die Hunde können allerdings auch nix dafür, die leben nur ihre natürliche neugier, sozialbedürfnis und jagdtrieb aus. die verantwortung liegt beim halter... ich hab mich auch schon oft über solche situationen geärgert, echt rücksichtslos. und in so ner situation stehen bleiben und alles erklären hat man ja auch keine lust bzw. würde es bei den meisten wahrscheinlich nix bringen.

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    1. Den Hundehalter jedes Mal darauf aufmerksam machen, dass der Hund an die Leine gehört, ist auf Dauer sicher zermürmend, da man sehr oft auf Unverständnis trifft! Aus meiner Erfahrung fühlen sich manche sogar angegriffen und lassen noch weniger mit sich reden. Im Notfall einfach die Polizei holen

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  3. Ich bin jahrelang mit meinen beiden Doggenrüden gelaufen, meist im Wald (mittlerweile lebt nur noch einer und der läuft aus Altersgründen nicht mehr so viel). Jedenfalls hatten diese beiden sicher keinen "Kadavergehorsam", aber eines konnte sie perfekt: kam uns jemand entgegen, walkend oder laufend, wechselten beide blitzschnell auf meine linke Seite und liefen dort eng nebeneinander weiter, bis ich wieder "frei" gab. Das haben wir von Anfang an exzessiv geübt und praktisch perfektioniert. Die einzige Anforderung an die mit entgegenkommenden Walkenden und Laufenden war halt, dass sie nicht auf "unserer" Spur weiterlaufen, sondern ggf. wechseln, sodass sie rechts von mir vorbeilaufen und ich eben zwischen Hunden und dem fremden Läufer/der fremden Läuferin bin. Das ist v.a. deshalb wichtig, weil sich ein Hund, kommt Läufer auf ihn direkt zu, angegriffen fühlen kann und daher Gefahrenpotential entstehen kann!
    Allerdings hat das übermäßig oft nicht geklappt, zu meinem großen Erstaunen. Denn viele haben nicht die Spur gewechselt, sondern offenbar drauf gewartet, dass ich, ja wohin eigentlich ausweichen würde? Ist insbesondere im Wald nicht so einfach mit so großen Hunden, sie schnell nach rechts zu bringen usw. Da hätte ich mir von manchen Entgegenkommen etwas mehr Mitdenken erwartet. Manche habens an die Spitze getrieben, haben uns gesehen und sind in den Wald reingesprungen (!) und haben sich dort hinter einem Baum versteckt! Dass das meine beiden Pelzigen dann natürlich besonders interessiert hat, liegt auf der Hand. Jene, die so wie hier beschrieben, normal vorbeilaufen, haben sie nicht einmal beachtet, weil sie sowohl LäuferInne als auch RadfahrerInnen von klein an kennen und gewohnt waren/sind.

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    1. Es wäre ein guter Ansatz, doch diese Selbstverantwortlichkeit kann man einem Hunde-unerfahrenen Läufer nicht zumuten. Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, wie jemanand in den Wald gesprungen ist...er hat nur einen Hund ohne Leine gesehen und hat Panik bekommen! Und ich nehme an, deine Hündchen waren nicht gerade die kleinsten, oder? ;-)

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    2. Es stimmt, dass meine Hunde nicht nur nicht klein, sondern sogar besonders groß sind (waren), der Jüngere lebt ja noch, hat 90kg und ist über 1m Schulterhöhe. Ich habe beide IMMER an der Leine und das war in jedem Fall auch für jeden Entgegenkommenden sichtbar, mal abgesehen davon, dass sie ja unmittelbar sehr eng um mich herum sind immer. Was ich eben sagen wollte ist, dass ich mir schon wünschen würde, dass zumindest LäuferInnen, die halt oft Hunden begegnen, sich ein wenig Gedanken machen, wie sie selbst einem reibungslosen Auskommen beisteuern können. Hundeunerfahren mag ja ein Argument sein, aber ist es wirklich so schwer, ein paar Grundregeln zu kennen? Sind ja oben in deinem Artikel sehr gut beschrieben. Und "in den Wald springen" heißt ja nun wirklich nicht "Ruhe bewahren" ;-)

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    3. :-) wir haben uns schon verstanden! Alle sollten daran arbeiten!
      Und zum Thema Dogge: vor genau solchen Hunden kann ich die Finger nicht lassen! Das sind wohl die herzigsten, wenn auch etwas tollpatschig wirkenden Hunde überhaupt!!!!

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    4. @Johannes: Hast Du ein paar Tipps, wie Du das Deinen Hunden beigebracht hast? Unsere Hündin ist bald alt genug, endlich mein Lauftraining zu begleiten (dabei allerdings meistens an der Leine; ist in Berlin einfacher), aber ich würde ihr genau sowas trotzdem gern beibringen, da ich manchmal auch auf dem Land - und dann ohne Leine - mit ihr laufen will... Merci!

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    5. Hallo Blabbermouth: vorweg: wir haben doch länger gebraucht um das zu perfektionieren, also du musst wirklich Geduld haben, Doggen sind keine Schäferhunde, aber das weißt du ja ;-) auch haben wir entsprechend lange gewartet, bis wir damit begonnen haben, die Hunde müssen wirklich ganz ausgewachsen sein und dann heißt es in jedem Fall sehr sehr langsam und mit kurzen Strecken beginnen. Faktum ist auch, dass nicht jede DD gleich gerne läuft, unser älterer, schon verstorbener Rüde, lief - trotz 2 Kreuzbandop's - für sein Leben gern, der jüngere nicht, wahrscheinlich auch weil er einfach zu groß und zu schwer ist, also sozusagen nicht die ideale Läuferfigur hat ;-) unsere Doggendame davor war auch eine super und begeisterte Läuferin. Nun, vorerst soll der Hund einfach "FUSS" verstehen, oder wie immer du sagst, also er sollte ziemlich klar kapieren, wann er auf die linke Seite gehen muss und dass er dort halbwegs sauber geht, also nicht nach vorne weg zieht und möglichst nahe bei dir geht. Dann erhöhe dein Tempo, also Laufschritte, quasi jene Übungen, die auch bei den Prüfungen in der Hundeschule abgefragt werden und lass sie dabei schön FUSS laufen. Für sehr wichtig halte ich, dass du von Anfang an beim Laufen diesen Befehl, also z.B. FUSS, nicht nur sagst, wenn es tatsächlich notwendig ist, euch also jemand entgegen kommt, sondern es auch zwischendurch immer wieder übst, einfach z.B. alle 500m üben, hilf dir am Anfang ev. auch mit einer Handbewegung, die ihm zeigt, dass er nach links muss usw., und noch wichtiger ist, dass du sie immer nach links holst mit FUSS, wenn dir jemand entgegenkommt! Wir haben das immer wieder geübt und dann hab ich das auch mit beiden mit der Zeit super hingekriegt. Das wurde quasi zum Selbstläufer: haben sie jemanden gesehen, der uns entgegenkommt, haben sie ganz selbstverständlich auf die linke Seite gewechselt (darauf waren sie quasi konditioniert), ich hab das dann mit FUSS gefestigt und danach, das halte ich für wichtig (!), gibst DU, und nur du, den Befehl "LAUF" oder wie immer, dass sie wieder laufen können wie sie wollen. Da hab ich dann öfter, wenn sie lospreschen wollen, sie ganz bewusst noch einige Meter FUSS laufen lassen, damit sie kapieren, dass ich bestimme wie lang das so geht ... hoffe, ich konnte dir ein bissl helfen und wünsch dir viel Erfolg und viel Freude mit deiner Hündin! :-)

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  4. Hallo zusammen,
    ich bin selbst Hundebesitzerin und laufe im Stadtwald. Dort begegne ich immer Menschen mit Hunden ohne Leine. Ich finde kein Patentrezept, wehre mich jedoch energisch, wenn mir einer blöd kommt. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, wenn ich im Zweifelsfall vorher laut darum bitte, den Hund festzuhalten und mich zu bedanken, hat es immer noch geklappt.

    Gruß, Saskia

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    1. Das Schlüsselwort in deiner Schildung ist meiner Meinung nach "bedanken" - hilft immer und in jeder Situation. Auch Hundehalter würden sich viel Zorres ersparen, wenn sie sich entschuldigen würden ;-)

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  5. Hallo zusammen,
    ich laufe jetzt seit fast 10 Jahren mehrmals die Woche und habe noch NIE Probleme mit Hunden gehabt.
    Das Problem sind meiner Meinung nach nicht die Hunde, sondern die völlig verängstigten Läufer.
    Wenn ich mir ein Hobby zulege, bei dem ich zuwangsläufig auch mit anderen Bevölkerungsgruppen (wie z.B. Hundebesitzern) in Kontakt komme, muss ich mich auch mal mit diesem Thema beschäftigen.
    Hunde kommen beim Laufen eher selten (nie?) von vorne auf einen zu gelaufen und in den seltensten Fällen laufen sie mal aus Spieltrieb hinter einem her. Einmal kurz umdrehen, ein nettes Wort, der Hund fängt an zu wedeln und wendet sich wieder anderen Aktivitäten zu.
    Den Lösungsvorschlag mit Maulkorb und Leine finde ich wirklich furchtbar. Soviel Toleranz und Miteinander sollte man von jedem Erwarten können. Auch Hunde haben einen Bewegungsdrang (besonders wir Läufer sollten das nachvollziehen können) und Leine und Maulkorb kann nicht die Lösung sein für unsere eigenen Probleme.
    Das jeder Hundebesitzer für seinen Hund das verhalten seines Hundes verantwortlich ist steht für mich außer Frage und nicht jeder Mensch sollte einen Hund halten dürfen.

    Daher mein Fazit: Ein wenig mehr Verständnis, toleranz und miteinander und jeder kann seinem Hobby nachgehen.

    Viele Grüße,
    Alex

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    1. Ich glaube dir gerne, dass du noch nie Probleme hattest - auch ich persönlich sehe das sehr entspannt! Die Schuld kann man aber nicht den "völlig verängstigten Läufern" zuschieben, da wie schon erwähnt, die Angst eben da ist und die läss sich nicht verbergen! Gerade da wäre dein Ansatz der Toleranz und des Verständnisses gut angebracht - für ein besseres Zusammenleben!

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    2. Ich gebe Dir recht, wenn Du sagst, dass die Schuld auch sicher bei dem ein oder anderen Hundehalter zu suchen ist, der genauso intolerant durch die Gegend läuft wie manch Läufer das auch macht.
      Vielleicht habe ich das nicht gut rüber gebracht. Meiner Meinung anch, sollten diese verängstigten Läufer sich mal intensiv mit dem Thema "Hund" beschäftigen, denn dann würden sie feststellen wie unbegründet diese in 99% aller Fälle ist. Maulkorg und Leine ist da sicher der falsche Weg um ein gutes Miteinander zu realisieren.

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  6. Ich bin Läufer und Hundebesitzer und kenne somit beide Seiten. Dein Artikel ist super. Läufer müssen Hunden gegenüber einfach entspannt sein, die wenigsten sind beißer. Aber auch Hundebesitzer sollten ihre Hunde anständig trainieren und deren Gehorsam üben. Ich lasse meinen Hund immer absitzen, wenn ich einen Läufer sehe. Das gibt eigentlich allen Läufern die Sicherheit, das ich meinen Hund unter kontrolle habe und ihnen nichts passiert und sie ungestört drann vorbeilaufen können.

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  7. Guter Artikel! Mir selbst ist es auch mal passiert, dass mir ein Schäferhund hinterhergelaufen ist. Ich hatte gottseidank Musik im Ohr und hab nicht mitbekommen, wie er von hinten auf mich zugelaufen ist. Daher bin ich relativ ruhig geblieben, aber als ich ihn bemerkte, wie er mir auf den Fersten geklebt ist, ging mein Puls schon hoch ;)
    Leider hatten die Besitzer den Hund nicht wirklich unter Kontrolle, er hat nicht gehört, als sie ihn mehrmals gerufen haben. Generell mag ich Hunde, und würd auch gern einen solchen Begleiter haben. Vor größeren, fremden Hunden habe ich allerdings schon Respekt. Bei uns am Land gibt es immer wieder Spaziergänger mit Hunden ohne Leine und Beisskorb, wobei mir Zweiteres nicht so wichtig ist. Aber Leine find ich schon wichtig, und es gibt ja auch Hundeplätze bzw. eben Freilaufzonen wo die Hunde ungestört herumtollen können (bzw. bei uns am Land hat fast jeder Hundebesitzer einen Garten).

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