Runtasia Infokanal: Läufer-ABC: X wie X-Chromosom – wie Frauen laufen

Sonntag, 12. Mai 2013

Läufer-ABC: X wie X-Chromosom – wie Frauen laufen

gefunden bei beschriftung.cc
Frau (die), bezeichnet heute einen weiblichen, erwachsenen Menschen. Das geschlechtliche Gegenstück ist der Mann. Der Begriff wird verwendet, um das Geschlecht, die soziale Rolle oder beides zu unterscheiden. Runtasia versucht die Unterschiede der laufenden Geschlechter etwas genauer zu betrachten und ist auf allerlei Interessantes gestoßen!


Die Physiologie ist anders! 

Frauen haben im Vergleich zu Männern eine im Schnitt um etwa 10% geringere Muskelmasse, dafür aber einen um den gleichen Faktor höheren Fettanteil. Das liegt aber nicht daran, dass die Frauen faul sind oder weniger trainieren als Männer, sondern weil es der weibliche Hormonhaushalt so verlangt! Dadurch ergibt sich aber eine geringere Leistungsfähigkeit in der absoluten Muskelkraft und in der Sauerstoffaufnahme.

Wieso Frau läuft! 

Frauen sehen das Laufen als positive Auswirkung auf die Gesundheit, die persönliche Stimmungslage und vor allem auf das immer um mindestens 2 Kilogramm zu hohes Körpergewicht. Freundinnen trifft die laufende Frau erst nach einer ausgedehnten Trainingseinheit auf einen Cocktail. Und wenn es einmal ein Aperol Spritz zu viel geworden ist, dann ist selbstverständlich am nächsten Tag eine Zusatzeinheit geplant.

Frauen treffen sich aber nicht nur zum Laufen alleine, sondern auch zum Plaudern und eben um Freunde zu treffen. Auch in Bezug der sozialen Kontaktpflege sind Frauen regelrechte Perfektionisten des Multitaskings und verbinden gleich das Gute mit dem Guten.

Wie Frau läuft! 

Frauen besitzen viele verschiedene Laufschuhe – nicht weil sie sich damit auf unterschiedliche Geschwindigkeiten und Bodenverhältnissen anpassen können, sondern damit sie zum Lauftrikot passen.

Frauen laufen natürlich auch mit Pulsmessung. Die wenigsten kennen sich zwar mit den unzähligen Funktionen aus, doch können sie den Puls ablesen, der auf keinen Fall über 170 Schläge hinaus ansteigen darf. Wieso, können sie zwar nicht erklären, doch gilt diese Tatsache als wichtigstes und oft einziges Trainingsprinzip.

Frau geht übrigens nicht ohne ihre Wasserflasche auf die Laufstrecke. Denn wer will schon beim anstrengenden Laufen dehydrieren! Sie trinkt also brav von Beginn an "ausreichend" Wasser, so wie es gehört. Die Laufroute wird aber so gewählt, dass sie zumindest an zwei öffentlichen Toiletten vorbeikommt.

Der Wettkampf der Frauen 

Auch Frauen nehmen an Wettkämpfen teil – und das immer öfters! Der Frauenlauf in Wien zum Beispiel ist nach wenigen Wochen bereits mit über 30.000 Anmeldungen ausgebucht. Eine Massenveranstaltung mit den gewissen Extras: So wird vor dem Start oft ein kollektives Aufwärmen (gesponsert von einem Hersteller von Diätprodukten) angeboten. Die Läufermesse besteht meist aus Kosmetikfirmen und Anbietern von Wellnessprodukten.

Wird eine Frau vor einem Wettkampf gefragt, wie schnell sie zum Beispiel 10km laufen möchte, dann bekommt man nicht selten eine Antwort wie: „Ach ich möchte so zwischen 45 Minuten und einer Stunde laufen. Aber auf alle Fälle unter 1 ½ Stunden bleiben“. Sehr konkret und vor allem hilfreich für die zu wählende Wettkampftaktik!

Das Rennen wird von Frau natürlich ruhig begonnen – wer weiß, was noch auf sie zukommt. Während des Wettkampfs werden neue Freundschaften geschlossen und vielleicht sogar Telefonnummern ausgetauscht. Erscheint der erste aufgeblasene Werbebogen, wird natürlich Gas gegeben. Bis sich herausstellt, dass das Ziel doch noch 500 Meter weiter weg ist.

Kurz vor dem „echten Zielbogen“ wird ins Ziel gesprintet und die letzten Reserven mobilisiert, die meist noch reichlich vorhanden sind. Und nicht vergessen: Haare aus dem Gesicht und lächeln! Denn Frau möchte auch am Zielfoto bestens gestylt gute Figur zeigen.

Im Ziel umarmen sich Frauen, werden mit Rosen für Ihre Leistungen belohnt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt stellen sie jedoch fest, dass sie sicher noch drei bis fünf Minuten hätten schneller laufen können.

Die Frisur sitzt! 

Frauen haben’s schwer beim Laufen – vor allem wenn sie lange Haare haben und es auch noch zusätzlich warm ist. Entweder schwitzt man enorm unter der Haarpracht oder die Haare flattern wirr ums Gesicht. Und dann soll Frau natürlich auch noch gut aussehen - dazu haben sie sich unterschiedlichste Methoden einfallen lassen, wie sie ihre Haare bändigen können: Haare unter einer Kappe verstauen, ein Haarband oder Haarreifen verwenden, mit unzähligen Haarspangen kunstvolle Frisuren kreieren, einen Zopf flechten oder mit dem klassischen Haargummi zum Pferdeschwanz formen. Ich habe übrigens für extreme Langhaarträgerin eine geniale Anleitung gefunden.


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Kommentare :

  1. Hallo Walter!
    Ich (Frau), zerkugle mich gerade über deinen Bericht. :-)
    Bei sehr vielen Frauen trifft das tatsächlich zu, aber sie bewegen sich trotzdem und das ist das tolle daran. Egal aus welchen Beweggründen sie tun's.
    Ich bin schon sehr auf deinen Bericht über die Männer gespannt. Mal schaun ob alles vorkommt, was ich bei meinen Trainingsläufen mit Männer so erlebt habe.... :-)
    Dein Bericht ist super ..... :-)
    Liebe Grüße
    Elisabeth aus Linz

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    1. :-) Bin auch deine Erfahrungen mit laufenden Männern gespannt - lass es mich gerne wissen, ich bin mir sicher, ich kann von deinen Erfahrungen auch noch was lernen!!!

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  2. Hahaha, genau, so hättet's es gerne!

    Walter, ich vertraue ja sehr deinem Experten-Rat, aber in diesem Fall triffst du den Nagel natürlich genau neben dem Knopf :-) Vielleicht, aber auch nur vielleicht, entspricht ja das gezeichnete Bild der joggenden Frau, aber sicher nicht der LAUFENDEN Frau.
    Denn, erstens, die laufende Frau weiß einfach, dass der laufende Mann ohnehin nur seine Garmin/Polar im Blick, seine aktuelle pace im Schädel und generell nur eines im Sinn hat, nämlich schneller zu sein als sein Laufkollege - ergo, wozu Aufbrezeln?
    Und, zweitens, falls sich die laufende Frau vielleicht doch einmal ähnlich verhält wie oben aufgezeigt, dann nur um die Tatsache zu verschleiern, dass sie von der selben Motivation getrieben wird, wie ihr männliches Pendant.

    Bin schon neugierig, was die Männer „abkriegen“!
    Liebe Grüße, Diana

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    1. Ausnahmen bestätigen die Regel - ich kenne doch auch Frauen, die beim Zieleinlauf siegessicher die Arme in die Höhe werfen und die Muskeln spielen lassen...und dabei auch noch gute Figur machen! Gell! ;-)

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    2. hab vor lauter Lachen, ins falsche Kastl geschrieben - siehe unten!

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  3. hahahahaha, das kann nie im Leben eine Frau gewesen sein, sowas machen doch nur Machos!!! (ich lach' mich grad kaputt)

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  4. Zum Teil trifft es der Artikel und zum Teil auch wieder nicht. Ich bin selbst eine Lauffrau, hab meine Garmin im Griff, trainiere großteils alleine und gib bei jedem Wettkampf Gas ;-) Aber natürlich will ich auch auf den Fotos gut aussehen, umarme meine Freundinnen, wenn ich mich über meine pers. Bestzeit freuen und ja, ich habe auch eine eigene "Wettkampfrisur", weil sie einfach praktisch ist und bis zum Zieleinlauf sitzt.

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