Runtasia Infokanal: Startnummer - eine Nummer mit großen Auswirkungen

Sonntag, 14. Oktober 2018

Startnummer - eine Nummer mit großen Auswirkungen

Jeder Läufer, der hin und wieder einmal einen Wettkampf läuft, hat mit Sicherheit erfahren, was es bedeutet, eine Startnummer ans Laufshirt zu heften. Egal, wie unwichtig dieser Wettkampf für einen auch sein mag, die Nervosität steigt, sobald die Startnummer dran ist. Du switchst auf Wettkampfmodus!

Eigentlich bleibt alles beim Alten, du schnürst dir wie immer die Laufschuhe, ziehst dir dein Lieblingsshirt an, und doch verhält sich dein Körper ganz anders, sobald du zusätzlich eine Startnummer trägst. Der Körper weiß, jetzt wird’s anstrengend. Bald werden die Reserven mobilisiert. Und man ist auch bereit dazu, sich anzustrengen. Meist viel eher als im Training. Denn diese kleine Startnummer bewirkt Wunder.

Motivation

Für viele ist die Startnummer der Auslöser, wieder ordentlich mit dem Training zu beginnen. Die Motivation fürs Laufen steigt damit schon sehr früh, noch bevor die Startnummer überhaupt ausgedruckt wurde: nämlich bereits mit der Anmeldung zum Wettkampf. Oft schon Monate vor dem eigentlichen Rennen. Die Gewissheit alleine, dass man an einem Wettkampf angemeldet ist, lässt dem Schweinehund keine Chance. Die nötige Zeit fürs Training wird freigehalten, die Einheiten in der Trainingsgruppe werden wieder ernst genommen und das Training macht auf einmal wieder viel mehr Spaß.

Training bekommt einen Sinn

Sobald man sich für einen Wettkampf angemeldet hat, stellt sich nicht mehr die Frage, wieso man läuft, sondern nur noch wie viel und wie intensiv trainiert wird. Hat man keine Ziele vor Augen, fühlt sich ein Intervalltraining nicht nur anstrengend an, sondern auch unnötig anstrengend. Da bleibt man doch lieber im Wohlfühlbereich. Wir wissen aber, dass auch intensives Training mehr als nur schnell macht. Erst mit der Anmeldung zu einem Wettkampf werden die anstrengenden Einheiten erträglicher, auch wenn sie dadurch nicht weniger anstrengend bleiben.

Wettkampf-Feeling

Spätestens wenn die Startnummer am Laufshirt hängt, beginnt das Wettkampf-Feeling. Schon am Tag davor wird die schnellste Wettkampfbekleidung rausgesucht und alles drumherum optimiert. Die Nacht davor ist meist schlaflos, dennoch ist man in der Früh hellwach und fokussiert. Der Wettkampf ist eine Prüfungssituation, in der jeder sein Können abliefern muss. Egal wie gut man bis dahin trainiert hat, jetzt ist der Tag der Überprüfung. Laufen ist eine Einzelsportart, auch wenn der Großteil des Trainings in der Gruppe stattfinden kann. Und jeder ist schlussendlich auf sich selbst angewiesen.

Leidgenossen

Aber du bist nicht alleine! Natürlich musst du selbst ins Ziel laufen, da gibt es kein Team, das dich rettet. Du hast aber viele Gleichgesinnte, die genauso nervös und angespannt sind wie du. Alle TeilnehmerInnen sind in derselben Prüfungssituation wie du. Jedem Einzelnen ist die bevorstehende Belastung bewusst und jeder weiß, dass es bald sehr anstrengend wird. Und jeder weiß auch, wie stolz er ein paar Minuten später sein wird.

Anstrengung wird relativ

Und auf einmal läuft es wie von alleine. Kaum zu glauben, wie wenig anstrengend man den Wettkampf im Vergleich zum Training empfindet. Hat man im Training Probleme, den Puls auf 170 Schlägen zu bekommen, fühlt sich ein und derselbe Puls im Wettkampf gerade einmal entspannt anstrengend an. Im Gegenteil, man entdeckt noch versteckte Reserven, die mobilisiert werden können. Wenn das im Training doch auch so leicht gehen würde?

Grenzerfahrung

Beim Wettkampf lernt man, sich zu motivieren, und man kommt an seine Grenzen. Was im Training meist nur schwer gelingt. Versuche doch einmal einen Wettkampf über 5km für dich alleine und gegen dich zu laufen und dann bei einem offiziellen Wettkampf. Wo wird das Ergebnis wohl besser ausfallen? Man muss dabei nicht unbedingt die Grenzen überschreiten, es reicht, wenn man herausfindet, was möglich ist und wie weit man persönlich gehen möchte. Denn diese Grenzen verschieben sich mit der Zeit. Finde heraus, welcher Wettkampftyp du bist und du wirst dich mit jedem Wettkampf besser kennenlernen.


Manche gehen dann so weit, dass sie sich die Wettkämpfe für ihre intensiven Einheiten aussuchen. Denn mit der Stimmung und der vorhandenen Startnummer lässt es sich leichter schnell laufen. Auch eine Möglichkeit, aber nicht, dass du nun auf die Idee kommen könntest, jede Woche einen Wettkampf laufen zu müssen. Läufst du zu oft bei Wettkämpfen mit, schwächt sich der „Startnummerneffekt“ etwas ab. Du brauchst auch nach Jahrzehnten Wettkampferfahrung noch immer diese gesunde Nervosität, damit der Spaß bei Wettkämpfen bleibt.

Lauf deshalb Wettkämpfe! Wir Läufer haben es eigentlich ja so leicht mit der Motivation: Melde dich regelmäßig bei einem Wettkampf an und du wirst motiviert sein und auch bleiben. Allein die Tatsache, dass du angemeldet bist, motiviert dich, konsequenter und vielleicht sogar mehr zu trainieren. Du wirst intensiver trainieren wollen und hast keine Angst mehr davor. Du wirst auch die nötige Zeit aufbringen können, denn das Laufen erscheint dir auf einmal wichtiger. Du wirst dir die richtigen Lauffreunde suchen, damit ihr euch auch im Training gegenseitig motiviert und mitreißt. So läuft Laufen!

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